Customizing
Die PRAXIS AG löst individuelle Softwareanforderungen im Bereich Baumaschinenortung und Flottenmanagement. Unsere Anwendungen nutzen einen Standard, den Sie um intelligente Funktionalitäten erweitern können. Diese Form des Customizing (individuelle Anpassung) bietet dem Kunden die optimale Abstimmung der Softwarelösungen auf die Bedürfnisse für jede kommende Anwendungsmöglichkeit. PRAXIS produziert keinen Standard. Gemeinsam schnüren wir das passende Paket für jede Anforderung.
Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick über Möglichkeiten im Bereich der Baumaschinenortung und des Flottenmanagements. Alle Lösungen sind in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Schüttgutindustrie entstanden und individuell in einer updatefähigen Software umgesetzt. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen einen Ausschnitt aus dem Spektrum möglicher Baumaschinen- und Flottenmanagement-Lösungen
Stammdaten
Daten, die im System eingepflegt werden können,
stehen durchgängig zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. Durch das Konzept der umfassenden Datenweitergabe in der Branchenlösung spart die Anwendung Zeit und Kapazitäten bei der Auftragsbearbeitung und -erstellung. Alle notwendigen Daten können auf einem Lieferschein angedruckt oder mit Kunden- und Baustellendaten verknüpft werden.
Im System werden neben Informationen zu den Maschinen, personenbezogene Daten der Mitarbeiter gespeichert und mit Kalenderfunktionen versehen. Beispielsweise lassen sich die Ablaufdaten der Führerscheine mit den Klassen C und CE im System hinterlegen, sodass vor Ablauf der Fünfjahresfrist an die anstehende Erneuerung erinnert wird. Außerdem verfügt das Flottenmanagement über Eingabemasken, in welchen alle Inhalte zur Wartung von Baumaschinen hinterlegt werden können.
Daten die im System erfasst werden können sind unter anderem:
Maschinengruppen, Bezeichnung der Maschine, Anschaffungsjahr, Inbetriebnahme, Lieferant, betreuendes Unternehmen, Anschaffungswert, Nutzlast des Fahrzeugs, Anbauteile, Stillstandsdatum, Zulassung, Abmeldung,
Maschinenführer, Abschreibungszeitraum, Kostenstelle, Herstellerdaten, Inventarnummer, wie muss transportiert werden, Betriebskosten pro Stunden, Mitarbeiter, Qualifizierungsdaten, Führerschein-Klasse, Ausstellungsdatum, Ablaufdatum Führerschein, Nachschulung Berufsqualifizierung,
Garantie, Laufzeit in Monaten, Leistungsinhalt der Garantie,
Wartung: Wartungsintervalle nach Betriebsstunden, letzte Wartung, nächste Wartung, Inhalt der Wartung
Standortübermittlung
Im Bereich der Baumaschinenortung ist die Standortermittlung der wesentliche Bestandteil der Technologie. Die Entwicklungen der PRAXIS AG orten die Position der Baumaschinen oder Baugeräte über einen GPS-Empfänger, der je nach Akku für bis zu 100 Stunden Betriebsdauer eingerichtet werden kann. Die primäre Spannungsversorgung wird durch diese permanente Energiequelle gewährleistet.
Die Positionsdaten der zu ortenden Geräte werden in den Anwendungen der PRAXIS AG auf digitalen Landkarten dargestellt. Im Kartenbereich stehen Deutschland und große Teile Europas zur Verfügung. Für Ortungen außerhalb Deutschlands muss individuell geklärt werden, welches System genutzt werden kann.
Die Überwachung von Baumaschinen kann mit dem System der PRAXIS AG auch in abgegrenzten Korridor festgegelegt werden. In digitalen Landkarten werden die digitalen Räume einfach eingezeichnet und anschließend aktiv vom System überwacht. Sollte eine Maschine diesen festgelegten Korridor verlassen, kann ein Benachrichtigungsystem über E-Mail, Handy (SMS) eingerichtet werden. Im selben Moment verzeichnet die Anwendung das Verlassen des Korridors in einer Datenbank, sodass die Daten für spätere Anwendungen verwendet werden können.
Maschinendatenübermittlung
Die Kontrolle der Maschinendaten kann mit dem Flottenmanagementsystem vom Arbeitsplatz organisiert werden. Über das Ortungs- und Datenübertragungssystem der PRAXIS AG werden Informationen, die direkt aus dem CAN-BUS-System der Baumaschine ausgelesen wurden, an die Zentrale versendet werden. Der Nutzen dieses Systems liegt in der standortunabhängigen Kontrolle der Maschinendaten, sodass Servicefälle ohne
manuelle Erfassung am Fahrzeug erkannt und umgesetzt werden können. Alle Daten, die aus dem CAN-BUS-System des Fahrzeugs kommen, können ausgelesen und an eine indiviudelle Softwarelösung versendet werden. Das System arbeitet herstellerunabhängig und kann in fast jedem Typ und Fahrzeug eingesetzt werden. Alle Daten können individuell für Ihre Baumaschinen in einer geschlossenen Anwendung zusammenlaufen, sodass Sie über den Zustand jeder Baumaschine informiert sind. Da es diesbezüglich keine Normung der Hersteller gibt, müssen die Daten für jedes System gesondert analysiert und verarbeitet werden.
Leistungszeiten / Produktivzeiten
Um Lauf- und Produktionsleistung auf der Baustelle festzustellen und im System einzupflegen, kann über unterschiedliche Techniken eine Erfassung der Daten realisiert werden. Über Betriebsstundenzähler, die Zustandsmeldung (Maschine ist im Betriebszustand an/aus), Belastung der Hydraulik, eine mobile Stempeluhr über RFID Technik können die Laufzeiten der Maschinen festgestellt und an einen zentralen Standort gesendet werden. Gleichzeitig ist eine Korridorortung der mobile Stempeluhr möglich, sodass gewährleistet ist, dass sich die Maschine im selben Korridor befindet, wie die Stempeluhr.
Disposition / terminliche Planung
Im Bereich der Disposition stellt die PRAXIS eine Anwendung bereit, die eine Maschinendisposition organisieren und verwalten hilft. Daten, wann sich eine Maschine wo im Einsatz befindet und wieviele Stunden diese pro Tag im Einsatz sein wird, lässt sich über einfache look&feel Techniken umsetzen. Aufträge werden per drag&drop in digitale Landkarten gezogen und ein maschinenbezogener Abgleich mit den offenen Posten der Finanzbuchhaltung kann auf einen Klick durchgeführt werden. Daten zu Schwerlasttransporten, Fahrzeiten, Mautkosten, Begleitungskosten der Maschine, Termintriggerfunktionen, Daten des digitalen Tachographen, Qualifizierung des Mitarbeiters der ausliefert werden in einem System verwaltet. Welche Anbauteile müssen ausgeliefert werden, Medlungen über
Reparatur und Standzeiten sind im System verzeichnet und auch logistisch arbeitet das System über einen Routenplaner mit Truckerinformationen Strecken aus, die dem Fahrer auf Fahrerdisplays zur verfügung stehen. Daneben lässt sich die Disposition von Kleinbussen, Transportern, Personal, Material und der Zeitpunkt der Ankunft sowie Abfahrt genau eintakten.
Notabschaltung
Über die Ortungsbox kann eine Notabschaltung der Baumaschinen initialisiert werden. Nutzer, welche die Vertragsbedingungen nicht erfüllen (z.B.ausstehende Zahlungen, technische Gegenbenheiten wie Ölstand o.ä. werden nicht beachtet oder Abnutzungserscheiningen durch überhöhte Drehzahlen steigen überproportional) können über die Maschinenabschlatung zur Einhaltung der Vertragsbedingungen angehalten werden. Dies ist aber nur möglich, wenn das abgegebene Signal durch die maschineneigene Steuerung weiterverarbeitet wird. Dieser Bereich obliegt uns als Softwarehaus nicht, sondern muss durch Fachpersonal im steuerungstechnischen Bereich durchgeführt werden. Eine Zusammenarbeit in diesem Bereich kann aber problemlos umgesetzt werden.
Diebstahlschutz und Verfolgung
Im Bereich des Diebstahlschutzes können die Systeme über die GPS-Daten ein Signal an die zentrale Verwaltung senden, so lange das System mit Spannung versorgt wird. Zudem kann festgelegt werden, dass sofort eine Nachricht an eine Zieladresse oder mehrere Zieladressen versendet wird, sobald das Gerät oder die Maschine einen vorgegebenen Korridor verlässt.
Statistische Funktionen / Filter
Statistische Funktionen und Filter können individuell auf die Anforderungen ausgerichtet werden. Grundsätzlich lassen sich alle Daten, die sich in der Datenbank befinden, auswerten und in übersichtlichen Grafiken aufbereitet, darstellen. Dies kann durch intelligente Auswertungen und durch entsprechend angepasste Zwischeninformationsschichten in Zusammenarbeit mit dem Kunden erstellt werden.
Schnittstellen – ERP / Kostenrechnung
Das Ortungs- und Flottenmanagementsystem beinhaltet keine klassischen kaufmännische Abläufe. Diese müssen durch externe ERP Systeme gewährleistet werden. Jedoch werden die Daten als XML Informationen zur Verfügung gestellt.
Individuelle Geschäftsprozessanforderungen
Individuelle Erweiterungen im Programm- oder Hardwarebereich sind jederzeit möglich, werden aber je nach Anforderungskatalog immer separat kalkuliert und abgrechnet. Grundsätzlich können alle Projekte kundenanforderungsspezifisch durchgeführt werden. Die Software aus dem Hause PRAXIS bleibt grundsätzlich Release fähig und individuell erweiterbar.
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