Paradigmenwechsel rund um den Verwiege-Bereich der stationären- und der Radladerwaage
Nutzen und technische Möglichkeiten rund um den Verwiege- und Dosierbereich.
Kostenersparnis durch vollständige Integration aller Parameter in dem Verwiege-Bereich ohne anschließend einen Lieferschein manuell nacharbeiten zu müssen.
Alle Anforderungen, die heute an einen modernen Verwiege-Arbeitsplatz, ob Indoor oder Outdoor, gestellt werden, müssen durch den Softwarelieferanten erfüllbar sein.
Eine der meisten Anforderungen durch die Anwender ist die vollständige Integration in das dahinterliegende ERP-Warenwirtschaftssystem und in die Finanzbuchhaltung. Viele Anforderungen von Kunden beziehen sich zusätzlich in die Integration der Laborsoftware und die damit verbundene Rezeptverwaltung der Endprodukte.
Ein Beispiel dafür ist, dass die Information, daß der Kunde wegen offener Rechnungen in der zentralen Verwaltung gesperrt wurde, in Onlinezeit direkt im Radlader oder im stationären Verwiege-Bereich des Werkes hinterlegt ist. Ohne Zutun des Wägers oder des Radladerfahrers erscheint bei der nächsten Erfassung des Kunden die Meldung, dass er nur unter bestimmten Bedingungen Material bekommt oder gar ganz gesperrt ist. Zusätzlich hat der Wäger immer eine Online-Übersicht, die er bei entsprechenden Kunden auch vor der Verladung sieht und entsprechend reagieren kann. Dadurch werden verlorene Mengen, die durch Nichtbezahlung von Rechnungen entstehen könnten, weitgehend minimiert und sofort an der Quelle erkannt.

Wer hätte vor 3 Jahren daran gedacht, dass an einer stationären Verladesteuerung der Touchscreen-Bildschirm Einzug hält und dadurch die Verwiege-Geschwindigkeit des Wägers enorm gesteigert werden kann. Durch direkte Information auf dem Bildschirm kann der Wäger die Daten, die durch den Kunden angefordert werden an die Verladesteuerung weiter geben. Die Daten werden von der Verladesteuerung verarbeitet und werden entsprechend bei der Verladung des LKW`s durch das Identsystem zur Verfügung gestellt. Ob das Identsystem aus einem RFID Chip oder einem Barcode angesteuert wird ist unerheblich. Jedoch bietet der Barcode sehr viele Möglichkeiten der Individualität in den einzelnen Arbeitsabläufen, da der Barcode als Datenträger sehr kostengünstig erstellt werden kann.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass direkt aus dem Bereich Disposition Aufträge per Mail an die jeweilige Spedition versendet wird. Auf diesem Fuhrauftrag ist bereits der Abholbarcode vermerkt und bietet dem Fahrer die Möglichkeit, sich direkt an einem Outdoor- oder Indoor-Terminal des Werkes zu identifizieren. Damit stehen dem Wäger alle Werte für die Abholung bereit. Eine Falscheingabe ist ausgeschlossen. Derselbe Vorgang kann direkt am Radladerterminal durchgeführt werden. Eine Nachbearbeitung des erstellten Lieferscheins ist unnötig. Der Lieferschein kann direkt nach der Datenübertragung in der Fakturierung zum nächsten Fakturationslauf eingestellt werden.
Damit befindet man sich technologisch mit Riesenschritten in den Bereich der Touchscreen gebundenen Bedienung und der Vollintegration in das ERP- Warenwirtschaftssystem. Ob nun ein Touchscreen gebundenes Terminal vom Wäger selbst oder vom Fahrer genutzt werden soll ist unerheblich. Ein und dieselbe Technologie bietet alle Möglichkeiten. Damit werden nicht nur erhebliche Zeiten in der Bearbeitung einer Verwiegung gespart, sondern auch erhebliche Kosten in der Bearbeitung selbst. Bei einer herkömmlichen Verarbeitung des Lieferschein der stationären Waage machen die Folgekosten heute zwischen 1,50 € – 2,00 € aus, bei einer Radladerwaage bis zu 4,00 € pro Lieferschein.
Mit neuen integrierten Systemen, gerade im Verwiege- und Dosierbereich in Verbindung mit integrierter Software, können dadurch erhebliche Einsparungen erzielt werden.

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